Was sind Terpene ?

Terpene können mehr als nur gut riechen

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Man hört in letzter Zeit zunehmend von Terpenen. Dabei handelt es sich um Inhaltsstoffe von Pflanzen, welche nicht nur in Cannabis, sondern in vielen verschiedenen Pflanzenarten vorkommen. Dort sind sie für den Geschmack und Geruch verantwortlich und in unterschiedlichsten Zusammensetzungen und Konzentrationen vorzufinden.

 

 

 

Diese natürlichen Stoffe können aus dem Pflanzenmaterial mittels Wasserdestillation extrahiert werden. Dabei nimmt der aufsteigende Wasserdampf die Terpene aus dem pflanzlichen Ausgangsmaterial mit, welche nach dem Abkühlen in einem anderen Behälter aufgefangen und danach vom Wasser getrennt werden – das Resultat sind hochwertige Terpene in reinster Form.

 

 

Während diese komplett natürlichen Duftstoffe immer mehr an Bekanntheit und Beliebtheit gewinnen und weltweit immer häufiger als Aromastoffe für Liquids, Extrakte, Öle, Kräuter, Räucherwerke, Kosmetik und Nahrungsmittel verwendet werden, interessiert sich auch die Wissenschaft immer mehr für diese äußerst interessanten Stoffe.

 

 

Was in der Aromatherapie schon lange vermutet wurde, wird aktuell mit großem Eifer untersucht: diese Duftessenzen können wohltuende und entspannende Eigenschaften aufweisen. Besonders die über 120 verschiedenen Terpene, welche natürlich in Cannabispflanzen vorkommen, wurden in den letzten Jahren immer mehr erforscht. Dabei sind einige davon besonders hervorzuheben:

 

 

 

Limonen

Limonen kommt auch in Zitrusfrüchten vor und ist für das typische Aroma dieser Früchte verantwortlich. In der Alternativmedizin wird dieses Terpen häufig zur Minderung von Sodbrennen sowie zur Minderung von Magensäurerückfluss verwendet.

 

 

Beta-Caryophyllen

Diese Verbindung kommt hauptsächlich in der Cannabispflanze vor und wurde bereits relativ gut erforscht. So ist mittlerweile bekannt, dass Beta-Caryophyllen in der Lage ist, im Endocannabinoid-System die CB2 Rezeptoren zu aktivieren und eine entzündungshemmende Wirkungen auszuüben.

 

 

Myrcen

Myrcen ist der Duftstoff, der in Hanfpflanzen am häufigsten vorkommt - er kann aber auch in vielen anderen Pflanzen gefunden werden. Bei Laborversuchen mit Ratten konnten schmerzlindernde Eigenschaften beobachtet werden.

 

 

Pinen

Pinen kommt sehr häufig in Kiefern, Salbei und Eukalyptus vor. Bei Studien konnten entzündungshemmende, antibakterielle sowie antibiotische Effekte beobachtet werden.

 

 

Linalool

Linalool ist nicht nur in Cannabis, sondern auch in vielen weiteren unterschiedlichen Pflanzenarten enthalten ist. Im Fokus der Forschung stehen aktuell vor allem die angst-lindernden sowie beruhigenden Effekte. Die Wissenschaft erwartet sich großes Potential für den Einsatz dieses Naturstoffes im Bereich der häufig vorkommenden Angststörungen.

 

Was  gibt es im Umgang mit Terpenen zu beachten?

Auch wenn es sich bei Terpenen um komplett natürliche Stoffe mit wirklich sehr interessanten Eigenschaften handelt, gibt es im Umgang mit diesen hochkonzentrierten Aromastoffen ein paar wichtige Dinge zu beachten:

 

In reiner, unverdünnter Form muss mit Terpenen stets vorsichtig umgegangen werden. Ein direkter Kontakt auf der Haut oder in den Augen kann Irritationen und Reizungen hervorrufen und sollte unbedingt vermieden werden. Die meisten Hersteller empfehlen, dem Endprodukt nicht mehr als 4% dieser konzentrierten Duftstoffe beizugeben, um Reizungen und Irritationen zu vermeiden.

 

 

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